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Die Arbeit im Wald wird rationell und wirtschaftlich  
7. Januar 2009
Erschienen in: Werdenberger & Obertoggenburger

Vier Forstbetriebe haben sich zu Jahresbeginn zur Forstbetrieb Obertoggenburg AG zusammengeschlossen. Diese Betriebsgemeinschaft setzt die kantonale Waldpolitik konsequent um.

Obertoggenburg. – Die Forstbetrieb Obertoggenburg AG ist als Betriebsgemeinschaft aus den Forstbetrieben der Ortsgemeinden Wildhaus, Alt St. Johann und Nesslau sowie der Kreisalpenkorporation Krummenau-Nesslau entstanden. Die Betriebsleitung und somit die Verantwortung für rund 1450 Hektaren Waldfläche hat der Alt St. Johanner Revierförster Mario Schernthanner. Mit diesem Weg setzt diese Organisation das kantonale Waldgesetz konsequent um und gilt als ein Modellbeispiel für mögliche Zusammenschlüsse andernorts. Dass Waldbesitzer im Toggenburg zusammenarbeiten ist übrigens nicht neu. In Mogelsberg haben sich vor längerer Zeit schon private Waldeigentümer zusammengeschlossen mit dem Ziel, das Holz gemeinsam im Sinne einer Selbsthilfeorganisation zu vermarkten.

Eine Toggenburger Besonderheit
Die Zielsetzung des Waldrates Toggenburg lautet, bestehende Betriebsgemeinschaften zu vergrössern oder neu zu bilden und demzufolge die Waldarbeiten in der Rationalität und Wirtschaftlichkeit steigern zu können. Die Vorteile, welche Betriebsgemeinschaften aufweisen, sieht man im Toggenburg in der Stärkung der Forst- und Holzwirtschaft sowie der Erhöhung der Wertschöpfung.
Mit Betriebsgemeinschaften kann nach Einschätzung des Waldrates auch den Privatbesitzern ein Service geboten werden, der Angebot und Wirtschaftlichkeit verstärkt. Damit setzt man gerade im Toggenburg am richtigen Hebel an, befindet sich nämlich ein im kantonsweiten Vergleich sehr grosser Teil des Waldes in Privatbesitz. Allen voran im Obertoggenburg. Dort ist die in die neue Forstbetrieb Obertoggenburg AG involvierte Kreisalpenkorporation Krummenau-Nesslau mit knapp 1000 Hektaren grösste Besitzerin.

Vier grosse Aktionäre
Die Forstbetrieb Obertoggenburg AG ist im Handelsregister mit einem Aktienkapital von 280 000 Franken eingetragen und bei VR-Präsident Hansueli Scherrer in Nesslau angesiedelt. Er ist auch Präsident des Waldrates der Waldregion Toggenburg. Die weiteren Mitglieder des Verwaltungsrates sind Jakob Hofstetter aus Wildhaus, Ulrich Huser aus Ennetbühl, Walter Looser aus Alt St. Johann und Jakob Rutz aus Neu St. Johann. Als Sekretär der Organisation amtet Reinhard Kobelt aus Krummenau.
An der Aktiengesellschaft sind die Ortsgemeinden Wildhaus, Alt St. Johann und Nesslau mit je 24 Prozent, die Kreisalpenkorporation Krummenau-Nesslau mit 28 Prozent des Aktienkapitals beteiligt.

Pflege und Promotion des Waldes
Die fünf Waldregionen im Kanton St. Gallen sind Repräsentanten des Kantonsforstamtes. Innerhalb der Waldregionen hat es auch Platz für untergeordnete Organisationen, beispielsweise die orstgemeinschaft «Grabus» der Gemeinden Grabs, Buchs und Sevelen, oder die im nebenstehenden Artikel beschriebene Forstbetrieb Obertoggenburg AG. Jede Region wird von einem Regionalförster betreut. Im Toggenburg ist das Christof Gantner aus Ebnat-Kappel, für die Waldregion Werdenberg-Rheintal stehen Erwin Rebmann und sein Stellvertreter Felice Crottogini aus St. Gallen an der Spitze. Die vielfältigen Aufgaben decken im Kern die Bereiche Beratung, Öffentlichkeitsarbeit, Projektplanung und Waldentwicklung ab. (ab)

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